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Neue Bestimmungen bezüglich der Einschulung

Schulpflichtig sind grundsätzlich die Kinder, die bis zum 30.9. des Jahres, in dem sie eingeschult werden, das 6.Lebensjahr vollendet haben.

„Kann-Kinder“

Werden Kinder noch im gleichen Jahr, also zwischen dem 1.10. und dem 31.12. nach ihrer Einschulung 6 Jahre alt, so liegt es völlig im Ermessen der Eltern, ob sie mit ihrem Kind zur Einschreibung gehen und ihr Kind einschulen lassen. Aus organisatorischen Gründen ist es hilfreich, wenn die Eltern auf das Anschreiben der Schule reagieren und ihren Willen bekunden. Selbstverständlich haben die Eltern die Möglichkeit sich sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule beraten zu lassen.

„Korridor-Kinder“

Seit einer Gesetzesänderung zum 1.8.2019 gibt es die Möglichkeit, dass Eltern ein Kind, das zwischen dem 1.7. und dem 30.9. vor Schuleintritt seinen 6. Geburtstag feiert, in der Schule anmelden. Die Eltern entscheiden selbst, ohne dass eine Zurückstellung erfolgt, ob das Kind eingeschult wird. Die zwingende Einschreibung dient in diesem Falle der Beratung und damit als Entscheidungsgrundlage für die Eltern. Nur wenn die Eltern sich nicht bis zu einem vorgegebenen, kurz darauffolgenden Termin gegen eine Einschulung aussprechen, ist die Einschulung verpflichtend.

Die Eltern müssen ihren Entschluss gegen eine Einschulung schriftlich mitteilen.

Die gesetzlichen Grundlagen finden sich im BayEUG, Art. 37, Abs. 1, Satz 1 sowie in der GrSO § 2, Absatz 4. Es handelt sich um das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz und die Grundschulordnung.

Mit einem schulpsychologischen Gutachten können selbst Kinder die erst nach dem 1.1. nach der Einschulung 6 Jahre alt werden, eingeschult werden. Von dieser Regelung wird wenig Gebrauch gemacht und sie ist auch nur in Einzelfällen sinnvoll, die sorgfältig abzuwägen sind.

Verfasserin: Ch. Neumann, Rektorin der GS Neukeferloh

 

„Das Lernen lernen“ – Methodentraining an unserer Schule

 

Wie können Kinder das Lernen lernen? Seit dem Schuljahr 2014/15 lernen die Kinder an unserer Schule in zeitlich festgelegten Trainingsspiralen verschiedene Methoden kennen, die ihnen helfen, selbstständig und im Team Wissensgebiete zu erschließen.

Bereits ab dem 1. Schuljahr werden den Kindern Lern- und Arbeitstechniken vermittelt, die sie gezielt einsetzen und anwenden können. Sie sollen die Fähigkeit erreichen, ihre Ergebnisse eigenständig darzustellen und zu präsentieren. Dies stärkt sie u.a. in ihrer Selbstkompetenz, so dass sie die Bereiche des schulischen Lernens zunehmend individuell und eigenverantwortlich gestalten können.

Auch die Kommunikationsfähigkeit muss trainiert werden. Dazu gehören Bereiche der verbalen (argumentieren, Vorträge halten, Buchpräsentationen, ...) und nonverbalen (Gestik, Mimik, Blickkontakt, ...) Kommunikation.

Die Bedeutung sozialer Kompetenzen wie der Teamfähigkeit hat stetig zugenommen und gilt als eine der „Schlüsselqualifikationen“. Teamfähigkeit ist die Voraussetzung für kooperative Arbeitsformen wie Partner- und Gruppenarbeit.

Im Schuljahr 2019/20 werden pro Klasse mindestens drei Methoden intensiv trainiert. Jedes Kind erhält im ersten Schuljahr eine Mappe, die während der gesamten Grundschulzeit mit Übersichten zu den jeweils erlernten Methoden und Kompetenzen gefüllt wird.


                                       

Beispiel: Übersicht 2. Klasse                                      

Bilder unserer Schule

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